Aktuelles

Unser Dankeschön an Sie:
Sichern Sie sich 
Rollladenelemente zum Nulltarif 
> mehr

NEU

ZiegelHäuser von
PraktikHaus finden
Sie jetzt hier... > mehr

Traumhaus

PraktikHaus zum
Traumhaus 2010

gewählt!
> mehr

Welches Energiesparniveau?

Was ist ein Energiesparhaus?

Häuser mit extrem niedrigem Primärenergiebedarf werden am Markt als KfW-Effizienzhäuser 40, 55 und 70, 3-Liter-Haus, Passivhaus usw. angeboten. Egal welchen Namen ein Energiesparhaus hat, sobald der Jahresprimär-Energiebedarf unter 60 KWh pro Quadratmeter beheizter Nutzfläche liegt, erhalten Bauherren Fördermittel vom Staat, von den Bundesländern und vielen Gemeinden; zu finden im Internet z. B. unter

www.baufoederer.de
www.kfw.de
www.foederdata.de


Energie sparen

Häuser mit niedrigem Energiebedarf liegen im Trend. Sie schonen den Geldbeutel und die Umwelt. Zusätzlich erhöhen Sie die Versorgungssicherheit.

Einen Mindest-Energiestandard fordert der Gesetzgeber mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und der Energieeinsparverordnung EnEV. Weitergehende Maßnahmen werden finanziell gefördert. So vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW zinsgünstige Darlehen für KfW-Effizienzhäuser, die zum Beispiel nur 70 % des nach EnEV zulässigen Primärenergiebedarfs benötigen. Ein Massivhaus lässt sich sogar als Null-Energie- oder Energie-Plus-Haus bauen.

Auch die Bauweise (leicht oder schwer) beeinflusst den Heizenergiebedarf eines Hauses. Eine Untersuchung des Büros für Bauphysik Alware, Braunschweig, ergab:

Wände und Decken aus Mauerwerk und Beton nutzen die Sonnenwärme besonders gut aus. Durch ihre großen Wärmespeichermassen sparen Massivhäuser im Vergleich zu Holz-Ständer-Konstruktionen ca. 10 % Heizenergie (bei gleicher Dämmung und Heiztechnik).

Je geringer der rechnerische Energiebedarf ist, desto stärker beeinflusst das Nutzerverhalten, insbesondere bei der Lüftung, den tatsächlichen Energieverbrauch. Jede anspruchsvolle Bau- und Haustechnik bleibt wirkungslos, wenn der Nutzer mit ihr nicht sachgerecht umgeht.


Dämmen allein reicht nicht

Eine zukunftssichere und wirtschaftliche Beheizung erfordert eine sinnvolle Kombination aus

  • gut wärmegedämmter Gebäudehülle
  • luftdichter Gebäudehülle
  • optimierter Wärmeerzeugung
  • Ausnutzung solarer Wärmegewinne

Dach, Fenster, Wände und Keller müssen lückenlos gedämmt sein. Außenwände aus Mauerwerk und Beton können jede Dämmanforderung erfüllen.

  • Wärmeoptimierte Mauersteine für einschalige Außenwände dämmen wesentlich besser als z. B. Holz. Spitzenprodukte sind fast doppelt so gut.
  • Bei schweren Außenwänden mit Außendämmung übernimmt eine Dämmschicht den Wärmeschutz. Mit ihr lässt sich jeder Dämmstandard erreichen.


Luftdichte Außenhaut

Durch Luftlecks kann aus einem Haus mehr Wärme entweichen, als es direkt durch die Gebäudehülle (Transmissionswärmeverluste) verliert.

Massive Wände und Decken sind nach dem Verputzen immer luftdicht. Sie benötigen dafür keine zusätzliche Abdichtung aus Folie oder Platten.


Verlustquelle: Transmissionswärmeverluste

Wie viel Wärme ein Haus über die Gebäudehülle verliert (= Transmissions-
wärmeverluste), hängt von den Dämmwerten der einzelnen Bauteile und
der Gebäudegestaltung ab. Vorsprünge in der Fassade können die Wärmeverluste erhöhen.

Gute Dämmwerte von Wänden, Dach, Fenster, Türen und Keller senken die
Wärmeverluste und schützen gleichzeitig an heißen Tagen vor zu viel Sonne. Massive Außenwände behalten ihre gute Dämmung ein Leben lang.


Was nur wenige wissen:

  • Wärme dämmendes Mauerwerk hat eine bessere Wärmedämmung
    als eine gleich dicke Holzwand
  • Zusammen mit einem Wärmedämmverbundsystem
    können massive Außenwände auch extreme Wünsche an den
    Wärmeschutz erfüllen.
  • Massive Außenwände sind und bleiben winddicht


Wärmeverluste durch Lüftung

Gebäude benötigen einen regelmäßigen Luftaustausch. Er sorgt für
genügend Sauerstoff und entfernt überschüssige Feuchtigkeit und
Geruchsstoffe. Die heute üblichen, hoch gedämmten Gebäudehüllen
verlieren so wenig Wärme, dass die Lüftungswärmeverluste die
Transmissionswärmeverluste deutlich übertreffen.

Mechanische Lüftungsanlagen, evtl. mit Wärmerückgewinnung, können
diese Wärmeverluste begrenzen und verbessern zusätzlich die Raumluft.